Allgemein, Peru, Sightseeing, Südamerika

Von den Bergen zum Meer

Für die letz­ten bei­den Näch­te beka­men wir ein neu­es Zim­mer mit einer unglaub­li­chen Aus­sicht über Cus­co, die wir aus­gie­big genossen.
Die Tage ver­brach­ten wir rela­tiv gemüt­lich mit einem wei­te­ren Besuch auf dem Markt und Post­kar­ten schrei­ben. Aus­ser­dem mach­ten wir noch eine Tour nach Moray, einem land­wirt­schaft­li­chen Ver­suchs­la­bor der Inkas und den Salz­mi­nen Sali­ne­ras, die ziem­lich nass war. Am letz­ten Abend hol­ten wir Oli­vi­as Geburts­tags­es­sen nach und gin­gen noch­mals in das lecke­re Restau­rant mit dem undich­ten Dach.

Am nächs­ten Tag ging es um elf Uhr los zum Flug­ha­fen. Wir hat­ten einen Flug nach Tru­ji­l­lo gebucht, eine Stadt ca. 300km nörd­lich von Lima. Der Flug hat­te Ver­spä­tung. Nichts unge­wöhn­li­ches in Cus­co, aller­dings hat­ten wir in Lima nur 45 Minu­ten Zeit zum Umstei­gen und waren des­halb schon etwas ner­vös. Beim Ein­stei­gen beka­men wir ein Upgrade für die Busi­ness-Klas­se und hat­ten so einen äus­serst beque­men Flug. In Lima gab es kei­ne Tran­sit­zo­ne und wir stan­den plötz­lich draus­sen vor den Check-In-Schal­tern. Kur­zer­hand wur­den wir von einem Flug­ha­fen­an­ge­stell­ten zur Sicher­heits­kon­trol­le beglei­tet, wo wir an den ande­ren War­ten­den vor­bei konn­ten und sofort kon­trol­liert wur­den. Danach schnell wei­ter zum Gate – und gros­se Erleich­te­rung: auch die­ser Flug hat­te Ver­spä­tung. So hat­ten wir sogar noch Zeit, noch­mals aufs Klo zu gehen.

In Tru­ji­l­lo wur­den wir von Taxi­fah­rern bedrängt, die uns alle nach Huancha­co fah­ren woll­ten. Wir ent­schie­den uns für einen eher ruhi­ge­ren Fah­rer der uns aus­ser­dem einen bes­se­ren Preis mach­te. Unse­re gewünsch­te Unter­kunft war lei­der erst am nächs­ten Tag frei. So ver­brach­ten wir die ers­te Nacht in einem sehr ein­fa­chen Hos­tel, wo wir spon­tan zum sehr fei­nem Znacht ein­ge­la­den wurden.