Am ersten Morgen in Huanchaco genossen wir erst mal ein ausgiebiges Frühstück mit Blick aufs Meer. Danach packten wir unsere Sachen um für die nächsten 4 Nächte ins Casa Amelia zu ziehen.
Die nächsten Tage genossen wir das Strandleben und nahmen unsere ersten Surfstunden. Die Surfschule Muchik wird von zwei Brüdern – Chicho und Omar – geführt, die 22 Jahre Erfahrung im Unterrichten haben. So standen wir bereits in der ersten Stunde auf dem Brett und nahmen in der dritten Lektion selbständig die ersten Wellen. Ab jetzt heisst es üben, üben, üben…
An einem Nachmittag besuchten wir die nahen Ruinen Chan Chan. Die Stadt wurde ca. 1300 aus unzähligen handgeformten Lehmziegeln gebaut und beherbergte zu ihrer Blütezeit bis zu 65’000 Bewohner. Bei einer Führung erfuhren wir viele spannende Einzelheiten über das Leben in der Stadt.
An Heiligabend ging es weiter für uns. Wir hatten uns entschieden, doch schon nach Ecuador weierzureisen. So fuhren wir mit dem Taxi zum Terminal Terrestre in Trujillo. Wieder mal waren wir viel zu früh vor Ort und der Bus hatte erst noch Verspätung. Zum Glück stellten sich die reservierten Plätze in der vordersten Reihe als äusserst bequem heraus und so kamen wir doch zu einigen Stunden Schlaf.
Die 20-Stunden-Fahrt verging relativ schnell, mit einem Zwischenstopp an der peruanisch-ecuadorianischen Grenze wo wir uns beim peruanischen Grenzangestellten unseren Ausreisestempel bekamen und bei der ecuadorianischen Kollegin unser Visum für Ecuador. Weiter ging die Fahrt vorbei an unzähligen Bananenfeldern bis wir endlich in Guayaquil ankamen. Als Weihnachtsgeschenk gönnten wir uns ein 4‑Stern-Hotel. Im Zimmer stand ein extra grosses Bett und es gab sogar eine Badewanne, in der wir uns den letzten peruanischen Staub abwuschen. Müde von der langen Reise fielen wir bald ins Bett und genossen eine äusserst erholsame und bequeme Nacht!
Am nächsten Morgen schlemmten wir vorzüglich am grossen Frühstücksbuffet und bekamen sogar frische Pancakes serviert. Nach einem kurzen Besuch in einem nahegelegenen Park ging es wieder zurück zum Busbahnhof und von dort weiter nach Montañita, wo wir Silvester und die Zeit bis zu unserem Flug zu den Galapagos-Inseln verbringen.
