Monate: September 2014

Museum of Natural History

Heu­te war das Wet­ter zur Abwechs­lung wie­der mal eher beschei­den: bewölkt, grau, kühl. Des­halb ent­schlos­sen wir uns, nach einem gemüt­li­chen Start in den Mor­gen, den Nach­mit­tag im Muse­um zu ver­brin­gen. Unse­re Wahl fiel auf das Muse­um of Natu­ral Histo­ry – das stand schon län­ger auf unse­rer To-Do-Lis­­te und konn­ten wir bis jetzt noch nicht besu­chen. Mit der Sub­way fuh­ren wir run­ter bis zur 68 Street. Von dort mach­ten wir einen klei­nen Spa­zier­gang durch den Cen­tral Park auf die West Side. Dabei ent­deck­ten wir ein paar schö­ne Wege, die durch dich­tes Grün führ­ten. Man fühl­te sich über­haupt nicht mehr wie in New York. Beim Muse­um ange­kom­men bestaun­ten wir erst mal die Dino­sau­ri­er­ske­let­te, die gleich am Ein­gang stan­den. Dann stell­ten wir uns in die Schlan­ge um unse­re Tickets zu kau­fen. Die emp­foh­le­ne «Spen­de» wäre etwa um die 9$ gewe­sen. Wir waren aber gross­zü­gig – und spen­de­ten 50 Cent, 2mal einen vier­tel Dol­lar. Neben uns bezahl­ten zwei Leu­te 54$. Aber als obach- und arbeits­lo­se Schwei­zer konn­ten wir uns ein­fach nicht mehr leis­ten. Wei­ter gings als ers­tes in die Halle …

Lazy Weekend in NYC

Am Wochen­en­de haben wir das schö­ne Wet­ter genutzt, um mit dem Rad die Stadt zu erkun­den. Am Frei­tag waren wir in der Lower East und sind um das ehe­ma­li­ge und nicht mehr sicht­ba­re «Five Points» her­um­ge­bum­melt. Unser Film­abend mit «Gangs of New York» lässt grüs­sen. Am Abend haben wir uns in einer mexi­ka­ni­schen Bar an der Hap­py Hour mit Bier und Mar­ga­ri­tas erfreut und sind danach wei­ter, um uns in einer ande­ren mexi­ka­ni­schen Bar mit Roby zu tref­fen. Die San­gria gab uns dann den Rest… Am Sams­tag haben wir dann ziem­lich lan­ge geschla­fen. Nach einem aus­gie­bi­gen Kater­früh­stück sind wir über die Brü­cke zum Ward Island Park und haben uns in den Schat­ten gelegt. Abends gab es dann Piz­za aus dem Back­ofen und bei mei­nem Lieb­lings­eis «Phish Food» den Schluss von «Gangs of New York». In der tro­pisch war­men Nacht haben uns die Mücken auf­ge­fres­sen. Selbst das extra gekauf­te Anti-Mücken-Mit­­tel hat nicht viel genützt. Nach dem Mit­tag sind wir dann wie­der mit dem Rad los. Zuerst Rich­tung Cen­tral Park in der Upper West Side. Nach einem lecke­ren Salat …

Bronx Zoo

Heu­te mach­ten wir uns auf zum Zoo in der Bronx. Das Wet­ter ist son­nig und wir haben ange­neh­me 22 Grad warm. Nach einer halb­stün­di­gen Fahrt mit der Metro Rich­tung Nor­den und einem kur­zem Spa­zier­gang sind wir beim Bronx Zoo ange­kom­men. Statt dem nor­ma­len Ein­tritt von knapp 34 Dol­lar pro Per­son haben wir pro Per­son 1 Dol­lar bezahlt. Denn jeweils am Mitt­woch ist Dona­­ti­on-Tag, das heisst man kann so viel “Spen­den” wie man will. Nach die­ser “gross­zü­gi­gen” Spen­de (2$) haben wir den gros­sen Zoo in Angriff genom­men. Es ist ein wun­der­schön gepfleg­ter “Gar­ten” inmit­ten der Gross­stadt. Eine Oase der Ruhe. Der Zoo beher­bergt über 4300 Tie­re. Eini­ge davon sind in frei­er Wild­bahn schon aus­ge­stor­ben. Es gibt viel zu sehen, Giraf­fen mit Ihren Jung­tie­ren, Griz­z­­ly-Bären, Schnee­leo­par­den, Tiger, Löwen, Affen, Zebras, Schlan­gen, Schild­krö­ten, See­lö­wen usw. Man könn­te die Lis­te fast unend­lich wei­ter­füh­ren. Am inter­es­san­tes­ten war das Rep­­ti­­li­en-Haus. Dort gabs eine rie­sen Men­ge zu sehen. Die Ter­ra­ri­en waren wie klei­ne Such­fens­ter wo man die teil­wei­se gut getarn­ten Tie­re zuerst mal suchen fin­den und ent­de­cken muss­ten. Am bes­ten macht ihr euch …

Yoga und Agenten

Heu­te mor­gen gin­gen wir end­lich wie­der mal ins Yoga! Und es wird sicher nicht das letz­te Mal gewe­sen sein. Am Nach­mit­tag fuh­ren wir am East River ent­lang Rich­tung Uni­on Squa­re. Auf der 2nd Ave­nue sahen wir Unmen­gen von Poli­zis­ten, dazwi­schen US Mar­shals und sogar Secret Ser­vice. Neu­gie­rig wie Jens war, erkun­dig­te er sich bei einem Poli­zis­ten was denn los sei. UN Gene­ral­ver­samm­lung! Trotz Poli­zei und allem Drum und Dran fuh­ren wir immer noch bei Rot über die Kreu­zun­gen. Gestört hat es nie­man­den. So ist New York! Am Uni­on Squa­re war gera­de Markt und wir deck­ten uns mit fri­schem Gemü­se ein. Das war hier viel güns­ti­ger zu bekom­men als im Super­markt. Aus­ser­dem kauf­ten wir uns noch ein Pick­nick, denn nach unse­rer Velo­tour – von der 116. in die 14. Stras­se sind es doch 11 Kilo­me­ter – waren wir doch etwas hung­rig. Abends mach­ten wir uns wie­der auf den Rück­weg. Zwi­schen der 42. und 48. Stras­se war jeg­li­cher Ver­kehr gesperrt und wir muss­ten uns Rad schie­bend durch die Leu­te kämp­fen. Danach gings wie­der am Fluss ent­lang nach Hau­se. Das …

Beach’n’Bikes

Heu­te ging es nach Coney Island, aber nicht nur um die fri­sche Meer­luft zu genies­sen. Gleich­zei­tig hol­ten wir auch noch ein Velo für Jens ab. Auf dem Rück­weg gab es dann noch ein Velo für mich und ab da gings dann per Rad über die Brook­lyn Bridge nach Man­hat­tan und die First Ave­nue hoch bis East Har­lem. Die ers­te Velo­fahrt in NYC haben wir bei­de gut über­stan­den – wenn auch mit eini­gen Nach­wir­kun­gen. Pain in the ass und so. 

Rainy Day

Nach einem lecke­ren Früh­stück mach­ten wir uns nach dem Mit­tag auf Rich­tung Brook­lyn. Eigent­lich woll­ten wir den japa­ni­schen Mes­ser­schmie­den zuschau­en, aber lei­der kamen wir zu spät. Wir schlen­der­ten ein biss­chen her­um und schau­ten uns auf einer Crafts Fair und einem Food Mar­ket um. Kurz dar­auf fing es an zu reg­nen. Unglück­li­cher­wei­se hat­ten wir unse­ren Regen­schirm ver­ges­sen. So flüch­te­ten wir immer wie­der in Super­märk­te und war­te­ten auf Regen­pau­sen. Aus­ge­rüs­tet mit Sushi mach­ten wir uns irgend­wann auf den Heim­weg, um in der war­men Stu­be unser Essen zu geniessen. 

Go west…

Unser Flug von Zürich über Rey­ika­vik nach New York City hat ohne Pro­ble­me geklappt – trotz etwa 30 Minu­ten Ver­spä­tung bei der Lan­dung. Bei der Pass­kon­trol­le ging es zuerst kaum vor­wärts, aber nach einer Stun­de hat­ten wir es schluss­end­lich doch noch geschafft. Danach fuh­ren wir mit dem Shut­tle wei­ter in die Stadt. Nach einer Rund­fahrt durch Man­hat­tan mit einem Abste­cher bis zur 39. Stras­se hin­un­ter gings dann end­lich hoch Rich­tung Spa­nish Har­lem und nach über einer Stun­de kamen wir im Roby-Hotel an. Nach einem Bier und Hot­dog kro­chen wir um Mit­ter­nacht ins Bett. Mor­gens um zehn wach­ten wir auf. Nach einer erfri­schen­den Dusche wur­den wir von Roby zu einem Früh­stück in sei­ner Lieb­lings­bä­cke­rei ein­ge­la­den. Spä­ter gin­gen wir auf Gross­ein­kauf. Heu­te abend gibts ein ame­ri­ka­ni­sches Bar­be­cue! Stil­echt mit gril­lier­ten Marshmellows…