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Vom heissen Cartagena zum kalten New York

Nach einem letz­ten Früh­stück auf der Dach­ter­ras­se unse­res Hotels mach­ten wir uns gegen Mit­tag auf den Weg zum Flug­ha­fen von Car­ta­ge­na. Unser Flug nach Fort Lau­derd­a­le star­te­te pünkt­lich, von dort aus woll­ten wir wei­ter nach New York City flie­gen. Als wir am Flug­ha­fen anka­men, sahen wir auf den Anzei­ge­ta­feln über­all die Mel­dung “Can­ce­led” für unse­ren Flug. Am Schal­ter erhiel­ten wir dann Gewiss­heit: Unser Flug konn­te heu­te nicht star­ten oder in New York City lan­den, da die Stadt von einem Schnee­sturm heim­ge­sucht wur­de. Wir wur­den auf einen Flug am nächs­ten Tag umge­bucht und ver­brach­ten die Nacht am Flug­ha­fen. Am nächs­ten Tag saßen wir bereits am Boar­ding Gate, als die Durch­sa­ge kam, dass auch die­ser Flug gestri­chen wur­de. Am Flug­ha­fen La Guar­dia hat­te es einen Unfall gege­ben, bei dem ein Flug­zeug von der Start­bahn gerutscht war, wodurch der Flug­ver­kehr ein­ge­stellt wur­de. Um nach New York City zu gelan­gen, hät­ten wir noch eine Nacht am Flug­ha­fen ver­brin­gen müs­sen. Das hat­ten wir jedoch kei­ne Lust mehr und ent­schie­den uns, unse­ren Flug umzu­bu­chen und nach Atlan­tic City zu flie­gen. Wir …

Tauchen in Taganga

Bevor wir in die Ciu­dad Per­di­da star­te­ten ver­brach­ten wir noch zwei Tage in Tagan­ga. Bei unse­rer Ankunft im klei­nen Fischer­dörf­chen fan­den wir unter den vie­len Tauch­schu­len eine, bei der wir uns gleich wohl fühl­ten und für den nächs­ten Tag unse­ren ers­ten Tauch­gang in kari­bi­schem Gewäs­ser buch­ten. Es gefiel uns so gut, dass wir am nächs­ten Tag gleich ein zwei­tes mal abtauch­ten und abends noch für einen Nacht­tauch­gang aufs Meer fuh­ren. Nach unse­rem Aus­flug in die Ciu­dad Per­di­da erkun­de­ten wir wei­ter die Unter­was­ser­welt (und Oli­via mach­te sogar noch ihren Advan­ced Open Water), genos­sen die Son­ne, lecke­re Slush-Moji­­tos im Café Bon­sai und fei­nes Essen – zum Bei­spiel im Baba Ganoush das aus­ge­zeich­ne­te Filet Mignon. Alles in allem ent­span­nen­de letz­te Tage in Kolum­bi­en, bevor es ganz zum Schluss noch für eini­ge Tage nach Car­ta­ge­na ging.

Auf der Suche nach der verlorenen Stadt

Nach eini­gen heis­sen Tagen in Tagan­ga, schö­nen Tauch­gän­gen und lecke­rem Essen buch­ten wir spon­tan am Sonn­tag Nach­mit­tag eine 5‑tägige Wan­de­rung zur Ciu­dad Per­di­da, der ver­lo­re­nen Stadt. Am Mon­tag mor­gen ging es los. Wir wur­den in unse­rem Hos­tel in Tagan­ga abge­holt, von dort aus ging es zum Büro unse­rer Expe­di­ti­on. Dort tra­fen wir auch die rest­li­chen Mit­glie­der unse­rer Grup­pe. Es gibt vier Agen­tu­ren, wel­che die­ses Aben­teu­er anbie­ten. Die Prei­se sind bei allen gleich und staat­lich regu­liert. Dies sichert die kor­rek­te Bezah­lung der Gui­des, Ver­si­che­run­gen usw. Nach­dem alle bezahlt hat­ten gings los. Mit meh­re­ren Gelän­de­wa­gen fuh­ren wir in den Tay­ro­­na-Natio­nal­­park. Nach knapp 2.5 Stun­den Fahrt auf teils holp­ri­gen Stras­sen erreich­ten wir schon rela­tiv tief im Urwald das Dorf «Mache­te Pelao». Dort gabs zuerst mal einen lecke­ren Lunch. Nach eini­gen Infor­ma­tio­nen über die bevor­ste­hen­den Tage gings auf in Rich­tung Camp Eins. Die Gesamt­stre­cke beträgt 24 Kilo­me­ter hin zur ver­lo­re­nen Stadt und den glei­chen Weg zurück. Der Weg wird in meh­re­re Etap­pen auf­ge­teilt. Die knapp fünf­zig Kilo­me­ter durch den Jungle läuft man in ins­ge­samt fünf Tagen. Die ers­te Etap­pe war …

Cartagena und Taganga

Nach unse­rer anstren­gen­den Bus­rei­se und dem Stress mit dem Flug­ti­cket gönn­ten wir uns einen ent­spann­ten Tag in Car­ta­ge­na: wir spa­zier­ten auf der alten Stadt­mau­er, genos­sen ein küh­les Bier­chen, ent­deck­ten zwei lus­ti­ge Caches und gin­gen fürs Znacht in ein lecke­res klei­nes Café. Am nächs­ten Mor­gen genos­sen wir noch­mals das Früh­stücks­buf­fet im Hotel und fuh­ren danach mit dem Taxi bis zum Bus­bahn­hof, der knapp eine Stun­de aus­ser­halb des Zen­trums liegt. Von dort ging es über Bar­ran­quil­la nach San­ta Mar­ta und für das letz­te Stück ging es noch­mals über einen klei­nen Hügel nach Tagan­ga, einem klei­nen Fischer­dörf­chen in einer Bucht. In einem der elf Tauch­cen­tern erkun­de­ten wir uns nach Tauch­gän­gen und mel­de­ten uns für den nächs­ten Mor­gen auch gleich an. Die Leu­te von der Tauch­ba­sis orga­ni­sier­ten uns auch gleich ein Zim­mer im Hos­tel Nir­va­na. Wir luden unser Gepäck ab ubd spa­zier­ten durch die Stras­sen und assen im süs­sen Café Bon­sai lecke­res Grill­fleisch mit Salat und Kar­tof­feln. Nach dem Essen gab es für Jens end­lich wie­der mal rich­tig guten Kaf­fee, von dem er auch gleich ein hal­bes Kilo kauf­te. Nach einem …