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Cuenca und Cajas Nationalpark

Nach fast einem Monat Gala­pa­gos gehts auf ins Lan­des­in­ne­re von Ecua­dor in die Anden. 

Nach dem Flug von den Gala­pa­gos Inseln nach Gua­ya­quil nah­men wir direkt den Bus vom Ter­mi­nal Ter­rest­re Rich­tung Cuen­ca, unse­rem nächs­ten Punkt auf der Reise. 

Cuen­ca liegt auf knapp 3000 Meter über Meer und ist die Haupt­stadt der Pana­ma­hü­te. Die­se wer­den dort in ver­schie­de­nen Qua­li­tä­ten gefloch­ten und in die gan­ze Welt expor­tiert. Je nach Fein­heit kann solch ein Hut bis zu 3000$ kos­ten, die Her­stel­lung eines sol­chen dau­ert dann aber auch eini­ge Mona­te Handarbeit. 

Nach knapp 6h Bus­fahrt kamen wir um 9 Uhr abends in Cuen­ca an und nah­men uns ein Taxi zum Hos­tel. Als Abend­essen gab es eine lecke­re Piz­za von einem Lokal gleich nebenan. 

Die nächs­ten zwei Tage erkun­de­ten wir die Stadt und genos­sen einen lecke­ren Espres­so in einem klei­ne Café der die­sen selbst rös­tet. Guten Kaf­fee in einem Restau­rant in Süd­ame­ri­ka zu fin­den ist fast unmög­lich, nor­ma­ler­wei­se bekommt man eine Tas­se heis­ses Was­ser mit Instantkaffee. 

Nach unse­rer Akli­ma­ti­sie­rung ging es am drit­ten Tag auf zum Cajas Natio­nal­park, ein wun­der­schö­ner Park auf knapp 4200 Meter über Meer.
Früh mor­gens gings los mit dem Taxi Rich­tung Bus­bahn­hof um den 7 Uhr Bus zu erwi­schen. Pünkt­lich war­te­ten dort noch ande­re Wan­de­rer. Um vier­tel nach sie­ben kam dann zwar ein Bus, jedoch war dies der 8.30 Uhr Bus. So lan­ge woll­ten wir nicht war­ten also namen wir kur­zer­hand ein Taxi zum knapp 40km weit ent­fern­ten Nationalpark. 

Dort ange­kom­men muss­ten wir uns beim Park­wäch­ter anmel­den und ange­ben wel­che Rou­te wir wan­dern wol­len. Wir wähl­ten die Rou­te Num­mer 3: 9.2 km, 6h lau­fen. Da Regen­zeit ist war das Wet­ter nicht beson­ders gut. Graue Wol­ken und viel Wind waren ange­sagt. Der Park liegt wun­der­schön in den Anden und ist mit über 72 Berg­seen berühmt für die höchs­te Berg­see Kon­zen­tra­ti­on welt­weit. Trotz dem schlech­ten Wet­ter mach­ten wir uns auf den Eeg. Die Land­schaft erin­ner­te stark ans Bünd­ner­land und war wun­der­schön. Nach knapp 4.5 Stun­den err­reich­ten wir auch schon den Check­point am Ende unse­rer Tour. 

Kurz dar­auf sties­sen wir wie­der auf die Pass­stras­se wo uns ein Bus Rich­tung Cuen­ca mitnahm. 

Da es uns zu kalt und zu reg­ne­risch war, zog es uns wei­ter Rich­tung Nor­den mit der Hoff­nung etwas mehr Glück mit dem Wet­ter zu haben. Aber eben, es ist Regenzeit…