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Kicker Rock

Heu­te hat­ten wir uns für einen Tauch­trip zum bekann­ten Kicker Rock – oder dem Leon Dor­mi­do in spa­nisch – ange­mel­det. Auf dem Weg zur Tauch­ba­sis reg­ne­te es und sah nicht danach aus, als wür­de es sich bald ändern. Wir lies­sen uns davon nicht die Lau­ne ver­der­ben, nass wür­den wir ja sowie­so. In der Basis beka­men wir unse­re Aus­rüs­tung ver­passt und dann ging es schon los.  Das Boot war ein gross­zü­gi­ger Kata­ma­ran mit viel Platz. Da es immer noch reg­ne­te waren wir bald durch­nässt, aber das mach­te uns nicht viel aus. Nach knapp einer Stun­de kamen wir beim ers­ten Tauch­spot, dem Cer­ro Bru­jo an. Mitt­ler­wei­le hat­te es zum Glück schon auf­ge­hört zu reg­nen. Wir bau­ten unse­re Aus­rüs­tung zusam­men und kämpf­ten uns in unse­re Wetsuits. Als das geschafft war hiess es dann schnell – rein ins Was­ser! Wir tauch­ten ab zu einem klei­nen Riff, der Boden war über­sät mit See­ster­nen. Wun­der­schön! Bei einer klei­nen Höh­le kämpf­ten wir uns durch die Strö­mung und tauch­ten in einem Loch inner­halb der Fel­sen wie­der auf. Hier erklär­te uns der Gui­de ein paar …

Galapagos: Las Islas Encantadas

Nach­dem wir in Mon­ta­ñi­ta aus­gie­big das Strand­le­ben genies­sen konn­ten und aus­ser­dem Sil­ves­ter fei­er­ten, ging es am frü­hen Mor­gen des 6. Janu­ars per Bus zurück nach Gua­ya­quil. Vom Ter­mi­nal Ter­rest­re ging es in einer kur­zen Taxi­fahrt zum Flug­ha­fen. Als ers­tes muss­ten wir unse­re Tou­ris­ten­kar­te abho­len. Nach unse­rer Erfah­rung in Fort Lau­derd­a­le waren wir schon etwas ner­vös, da wir wie­der nur einen Hin­flug hat­ten. Doch es klapp­te alles rei­bungs­los. Nach­dem unser Gepäck gescannt und ver­sie­gelt wur­de konn­ten wir end­lich ein­che­cken. Die Zeit bis zum Abflug ver­brach­ten wir mit Lesen, Musik hören und Tage­buch schrei­ben. Und dann ging es schon los, rein in den Flie­ger und 1000 km über den Pazi­fik zu dem abge­le­ge­nen Archi­pel, das durch Dar­win berühmt wur­de. Bei der Ein­rei­se­kon­trol­le muss­ten wir noch die Natio­nal­park­ge­bühr von 100$ pro Per­son bezah­len und dann – waren wir da! Draus­sen war es schwül, und trotz unse­res Gepäcks auf dem Rücken ent­schie­den wir uns, kein Taxi zu neh­men son­dern ins Dorf zu spa­zie­ren. Nach knapp 10 Minu­ten waren wir auch schon im Zen­trum wo wir schnell eine Unter­kunft für die …

Von Huanchaco nach Montañita

Am ers­ten Mor­gen in Huancha­co genos­sen wir erst mal ein aus­gie­bi­ges Früh­stück mit Blick aufs Meer. Danach pack­ten wir unse­re Sachen um für die nächs­ten 4 Näch­te ins Casa Ame­lia zu zie­hen. Die nächs­ten Tage genos­sen wir das Strand­le­ben und nah­men unse­re ers­ten Surf­stun­den. Die Surf­schu­le Muchik wird von zwei Brü­dern – Chicho und Omar – geführt, die 22 Jah­re Erfah­rung im Unter­rich­ten haben. So stan­den wir bereits in der ers­ten Stun­de auf dem Brett und nah­men in der drit­ten Lek­ti­on selb­stän­dig die ers­ten Wel­len. Ab jetzt heisst es üben, üben, üben… An einem Nach­mit­tag besuch­ten wir die nahen Rui­nen Chan Chan. Die Stadt wur­de ca. 1300 aus unzäh­li­gen hand­ge­form­ten Lehm­zie­geln gebaut und beher­berg­te zu ihrer Blü­te­zeit bis zu 65’000 Bewoh­ner. Bei einer Füh­rung erfuh­ren wir vie­le span­nen­de Ein­zel­hei­ten über das Leben in der Stadt. An Hei­lig­abend ging es wei­ter für uns. Wir hat­ten uns ent­schie­den, doch schon nach Ecua­dor wei­er­zu­rei­sen. So fuh­ren wir mit dem Taxi zum Ter­mi­nal Ter­rest­re in Tru­ji­l­lo. Wie­der mal waren wir viel zu früh vor Ort und der Bus hat­te erst noch …

Von den Bergen zum Meer

Für die letz­ten bei­den Näch­te beka­men wir ein neu­es Zim­mer mit einer unglaub­li­chen Aus­sicht über Cus­co, die wir aus­gie­big genos­sen. Die Tage ver­brach­ten wir rela­tiv gemüt­lich mit einem wei­te­ren Besuch auf dem Markt und Post­kar­ten schrei­ben. Aus­ser­dem mach­ten wir noch eine Tour nach Moray, einem land­wirt­schaft­li­chen Ver­suchs­la­bor der Inkas und den Salz­mi­nen Sali­ne­ras, die ziem­lich nass war. Am letz­ten Abend hol­ten wir Oli­vi­as Geburts­tags­es­sen nach und gin­gen noch­mals in das lecke­re Restau­rant mit dem undich­ten Dach. Am nächs­ten Tag ging es um elf Uhr los zum Flug­ha­fen. Wir hat­ten einen Flug nach Tru­ji­l­lo gebucht, eine Stadt ca. 300km nörd­lich von Lima. Der Flug hat­te Ver­spä­tung. Nichts unge­wöhn­li­ches in Cus­co, aller­dings hat­ten wir in Lima nur 45 Minu­ten Zeit zum Umstei­gen und waren des­halb schon etwas ner­vös. Beim Ein­stei­gen beka­men wir ein Upgrade für die Busi­­ness-Klas­­se und hat­ten so einen äus­serst beque­men Flug. In Lima gab es kei­ne Tran­sit­zo­ne und wir stan­den plötz­lich draus­sen vor den Check-In-Schal­­tern. Kur­zer­hand wur­den wir von einem Flug­ha­fen­an­ge­stell­ten zur Sicher­heits­kon­trol­le beglei­tet, wo wir an den ande­ren War­ten­den vor­bei konn­ten und sofort kontrolliert …

Mystisches Machu Picchu

Mor­gens um 7.30 Uhr stan­den wir vor unse­rem Rei­se­bü­ro in Cus­co, wo wir 10 Minu­ten spä­ter von einer Frau abge­holt und zum Bus beglei­tet wur­den. Unglück­li­cher­wei­se hat­ten wir nur noch in der letz­ten Rei­he Platz – wobei der Platz ziem­lich ein­ge­schränkt war. Vor allem für Jens mit sei­nen lan­gen Bei­nen war es eine enge und unbe­que­me Fahrt. Der Fah­rer hat­te es ziem­lich eilig und presch­te durch alle Kur­ven. Aber plötz­lich hielt er an: der hin­te­re lin­ke Rei­fen war platt. Zum Glück hat­ten wir ein Reser­ve­rad dabei. Aller­dings fehl­te der Wagen­he­ber, so dass wir uns gedul­den und auf den nach­fol­gen­den Bus war­ten muss­ten. Kurz dar­auf wur­de die Pan­ne beho­ben und wei­ter ging es in rasan­ter Fahrt. In einem klei­nen Dörf­chen gab es ein nicht sehr lecke­res Zmit­tag: wäss­ri­ge Sup­pe und fet­ti­ge Kar­tof­feln mit Reis und Fleisch, das in einer Ei-Pana­­de ver­steckt war. Zum Glück hat­ten wir uns für die Fahrt ein paar Sand­wi­ches gemacht und waren dar­um nicht so hung­rig. Das letz­te Stück der Fahrt war die Stras­se unbe­fes­tigt und der Weg wur­de immer aben­teu­er­li­cher. Auf der …

Cusco

Nach etwa 10 Stun­den Bus­fahrt kamen wir end­lich in Cus­co an. Die ers­ten zwei Stun­den sas­sen wir gemüt­lich auf einem Bänk­li auf der Pla­za de Armas, genos­sen die Son­ne und beob­ach­te­ten das Stadt­le­ben. Danach mach­ten wir uns auf zum Hos­tel, wo wir erst mal ein biss­chen dös­ten. Der Hun­ger trieb uns wie­der ins Städt­chen, wo wir uns Salat und Piz­za schme­cken lies­sen. Es folg­te ein kur­zer Besuch auf dem Markt. Zum Znacht ging es wie­der in ein Restau­rant, die­se Mal mit perua­ni­scher Küche. Kaum ange­kom­men brach draus­sen ein Gewit­ter los. Der Hagel trom­mel­te aufs Dach und spä­ter tropf­te es sogar ins Restau­rant. Das Essen war sehr lecker – und wir sehr müde so dass wir bald nach Hau­se ins Bett gin­gen. Am nächs­ten Mor­gen mach­ten wir uns auf, in einem der unzäh­li­gen Rei­se­bü­ros eine Tour zum Machu Pic­chu zu buchen. Zurück im Hos­tel kam der nächs­te Regen­guss. Zum Glück schaff­ten wir es gera­de noch ins Tro­cke­ne! Als die Son­ne sich wie­der zeig­te, mach­ten wir uns auf zum Cris­to­bal Blan­co, einem Aus­sichts­punkt über Cus­co. Von dort …

Kochen & Kloster

Am Tag nach unse­rer Rück­kehr vom Col­ca Trek wur­den wir mor­gens um acht von Mari­sol und Jose­fi­ne, der Mut­ter von Jos­helm abge­holt. Zuerst ging es zum Markt, wo wir die ver­schie­de­nen Zuta­ten für unser Zmit­tag ein­kauf­ten. Danach mach­ten wir uns in einer Hos­­tel-Küche an die Zube­rei­tung: Erb­sen schä­len, Fleisch klein schnei­den, Papri­ka aus­höh­len. Schon bald brut­zel­te die Fül­lung für die Rocol­tos Rel­le­nos auf dem Herd. Die pikan­ten Papri­kas wur­den zuerst mit Salz und Zucker gekocht und danach mit Essig, damit sie ihre Schär­fe ver­lie­ren. Gefüllt mit der Fleisch-Toma­­ten-Erb­­sen-Zwie­­bel-Mischung kamen sie in eine Auf­lauf­form, wo sie mit einer Eischnee-Milch-Ei-Mischung über­gos­sen und mit Käse bedeckt wur­den. Nach etwa 20 Minu­ten konn­ten wir sie uns schme­cken las­sen. Es war sehr lecker! Wir genos­sen den Rest des Nach­mit­tags an der Son­ne. Zum Znacht gab es nur etwas klei­nes, da wir immer noch satt vom Zmit­tag waren! Bald gin­gen wir ins Bett und freu­ten uns dar­auf, end­lich wie­der ein­mal aus­schla­fen zu kön­nen. Am nächs­ten Mor­gen nach dem Früh­stück mach­ten wir uns auf, unse­ren ers­ten Cache in Peru zu machen. Mit …

Colca Cañon – Tag 4

Heu­te stand ein eher gemüt­li­ches Pro­gramm auf dem Plan. Nach dem Früh­stück gibg es wie­der mit dem Auto in ein nahe­ge­le­ge­nes Dorf von wo unse­re letz­te Wan­de­rung star­te­te. Das Ziel war Sa Calera – heis­se Quel­len! Der Weg führ­te ent­lang eines Flus­ses durch eine wun­der­schö­ne Land­schaft mit vie­len Kak­teen. Nach den letz­ten anstren­gen­den Tagen freu­ten wir uns auf ein Bad und so erreich­ten wir bereits nach zwei Stun­den den klei­nen Bade­ort. Die nächs­ten drei Stun­den ent­spann­ten wir uns in den unter­schied­lich war­men bis heis­sen Becken. Eine Wohl­tat für unse­re Mus­kel­ka­ter geplag­ten Ober­schen­kel.  Am Mit­tag ging es mit dem Auto zurück nach Chi­vay, wo wir nach einem wei­te­ren lecke­ren Zmit­tag wie­der in einen Tou­ri-Bus stie­gen der uns zurück nach Are­qui­pa brin­gen soll­te. Auf dem Weg gab es zwei Stops: ein­mal auf dem höchs­ten Punkt der Stre­cke auf 4950 Meter über Meer und ein zwei­tes Mal, um die im Natio­nal­park wei­den­den Alpa­kas zu foto­gra­fie­ren. Auf der Wei­ter­fahrt ent­deck­ten wir aus­ser­dem noch ein paar der eher schüch­ter­nen Vikun­jas. Nach einer kur­ven­rei­chen Fahrt erreich­ten wir am spä­ten Nach­mit­tag Arequipa. …