Colca Cañon – Tag 3
Morgens um 3 Uhr klingelte schon wieder der Wecker. Nach einem leckeren Stück Orangenkuchen, gebacken von Joshelms Mutter, machten wir uns an den steilen Aufstieg. Der Vollmond schien so hell, dass wir für den Aufstieg nicht einmal unsere Stirnlampen brauchten. In diesem silbernen Licht den Berg hinauf zu wandern war wirklich etwas besonderes. Um etwa halbfünf konnte man schon das erste Sonnenlicht am Horizont erahnen und bald waren auch die ersten Berggipfel in Sonnenlicht getaucht. Wir befanden uns zum Glück immer noch im Schatten, bis wir nach zwei Stunden und fünfzehn Minuten zuoberst ankamen. Nach einer kurzen Pause spazierten wir weiter ins Dorf wo es ein zweites Frühstück gab. Mit dem Auto ging es danach weiter zu einem Aussichtspunkt um die bekannten Kondore zu beobachten. Sie nutzen die morgendliche Thermik um über die Berge zu einer Lagune zu fliegen um ein Morgenbad zu nehmen. Allerdings sind schon einige Kondore in ihr Sommerquartier auf den Islas Ballestas geflogen. Sie sind die einzigen Vögel im Colca Cañon, die diese Distanz zurücklegen können. Als Orientierung dient ihnen der Cañon …









