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Colca Cañon – Tag 1

Um Mit­ter­nacht klin­gel­te unser Wecker und eine hal­be Stun­de spä­ter waren wir bereit. Jos­helm hol­te uns mit dem Taxi ab, das uns zum Ter­mi­nal Ter­rest­re brach­te. Von dort ging es per Bus wei­ter nach Caba­na­con­de. Durch die Nacht fuh­ren wir unter ande­rem über einen 4900 Meter hohen Pass. Nach einem Zwi­schen­halt in Chi­vay war der Bus über­füllt, vie­le Leu­te stan­den im Gang da es kei­ne Sitz­plät­ze mehr gab. Um 6 Uhr kamen wir in Caba­na­con­de an. Als ers­tes gab es zur Stär­kung ein lecke­res Früh­stück, bevor es mit dem Auto zum Start der Tour ging. Immer stei­ler führ­te der Weg hin­un­ter, bis wir am Fluss anka­men. Vor der Brü­cke sass ein Perua­ner, bei dem wir die Park­ge­bühr für Tou­ris­ten zahl­ten. Wei­ter ging es mit einem stei­len Anstieg bis zur Oase San Juan de Chu­cho, wo es als Imbiss eine lecke­re Gemü­se­sup­pe gab. Jetzt lag das letz­te – und steils­te – Stück von heu­te vor uns. End­lich kamen wir in Cos­nir­hua an, wo wir von Señor Mau­ricio und sei­ner Frau Rufi­na emp­fan­gen wur­den. Zum Zmit­tag gab es für …

Arequipa die weisse Stadt

Nach einer zehn­stün­di­gen Bus­fahrt sind wir mor­gens um halb zehn end­lich in Are­qui­pa ange­kom­men. Noch etwas müde nah­men wir uns ein klei­nes Taxi in Rich­tung Pla­za des Armas. Die­ser Platz ist meis­tens der Haupt­platz einer Stadt. Die Web­site Tripadvisor.com half uns wie­der bei den Recher­chen für ein gutes Hos­tel. Ein Fuss­marsch von 5 min brach­te uns dann zum Hos­tel Waya­ri­ver. Ein klei­nes fami­liä­res Hos­tel mit ein­fa­chen, sau­be­ren Zim­mern und flies­send war­mem Was­ser. Zudem noch eine Dach­ter­ras­se mit Aus­sicht über die Stadt mit Sicht auf den Vul­kan Mis­ti. Are­qui­pa ist der idea­le Aus­gangs­punkt für mehr­tä­gi­ge Wan­de­run­gen im Col­ca Can­yon. Der Col­­ca-Can­yon; spa­nisch Cañón oder Val­le del Col­ca) ist eine Schlucht bei Chi­vay in Peru, 97 km nörd­lich von Are­qui­pa. Er ist, je nach­dem ob man vom höchs­ten Berg­gip­fel nahe der Schlucht aus bis zum Río Col­ca misst oder vom Rand der Schlucht, 3.269 m bzw. 1.200 m tief. Der Grand Can­yon ist dage­gen (nur) etwa 1.800 m tief. Damit ist der Cañón del Col­ca der zweit­tiefs­te Can­yon der Welt. Zudem las­sen sich früh­mor­gens Kon­do­re mit Flü­gel­spann­wei­ten von bis …

Sanddünen in Huacachina

Nach einer 4‑stündigen Fahrt kamen wir in Ica an. Wir nah­men das erst­bes­te Taxi und lies­sen uns zur Oase Hua­cachi­na fah­ren. Als wir im ers­ten Hotel nach Prei­sen frag­ten, fiel unser Blick auf ein klei­nes Kätz­chen – und die Ent­schei­dung war gefal­len. Wir beka­men ein gros­ses Dop­pel­zim­mer mit eige­ner Dusche. Wir spa­zier­ten noch ein biss­chen durch den Ort, tran­ken ein Bier und assen zum Znacht einen Bur­ger. Nach einer ange­neh­men Nacht lies­sen wir uns ein lecke­res Früh­stück schme­cken. Den Rest des Mor­gens ver­brach­ten wir am Pool. Nach einem klei­nen Imbiss am Nach­mit­tag ging es los zu einer Dünen-Tour. In einer Art Sand­bug­gy fuh­ren wir durch den Sand und an eini­gen Hän­gen konn­ten wir uns im Sand­boar­den ver­su­chen. Sit­zend oder lie­gend ging es hin­un­ter. Hat sehr viel Spass gemacht! Zum Abend­essen gab es perua­ni­sche Küche: Cevi­che und Lomo Sal­ta­do, war sehr lecker! Den nächs­ten Tag ver­brach­ten wir faul am Pool bis wir abends ein Taxi zurück nach Ica nah­men um mit dem Nacht­bus nach Are­qui­pa zu fah­ren. Als Snack kauf­ten wir uns an einem klei­nen Stand …

Bienvenidos a Perú

Mit 1 Stun­de Ver­spä­tung und nach 6 Stun­den Flug kamen wir end­lich um halb eins der Nacht in Lima an. Zum glück hat­ten wir ein Taxi dass auf uns war­te­te. Also gings in einer aben­teu­er­li­chen Fahrt Rich­tung Hos­tel im Mira­flo­res Quar­tier. Um 2 Uhr fie­len wir müde ins Bett. Am nächs­ten Tag spa­zier­ten wir etwas an der ein­drück­li­chen Küs­ten­mei­le. Das Wet­ter war bewölkt aber sehr “tüp­pig”. Nach dem beob­ach­ten der Para­gli­der mach­ten wir uns auf ein gutes Restau­rant für das Znacht zu fin­den. Nach lecke­ren Tapas und einem fei­nen Bier gin­gen wir zurück ins Hos­tel um unse­re Ruck­sä­cke für die wei­ter­fahrt zu packen. Trotz des stark bewölk­ten Wet­ters haben wir uns einen klei­nen Son­nen­brand ein­ge­fan­gen. Am nächs­ten Tag nach dem Früh­stück gings in einer aben­teu­er­li­chen Taxi­fahrt auf zur Bus­hal­te­stel­le wo wir den Bus nach Ica neh­men. Wir haben noch Zeit um die­sen Blog­ein­trag sowie unser Tage­buch zu schrei­ben. Bald fährt unser Bus.

Bye bye Florida

Heu­te haben wir uns den Son­nen­auf­gang über dem Atlan­tik ange­schaut. Nach einem ent­spann­ten Zmor­ge, Weih­nachts­mu­sik und Tan­nen­bäu­men in Cabri­os gehts heu­te wei­ter nach Süd­ame­ri­ka. Wir sind schon etwas ner­vös da unser Aben­teu­er so rich­tig erst beginnt. Die Ruck­sä­cke sind redu­ziert gepackt und ein­ge­checkt. Am Check-in hat­ten wir noch eini­ge Hin­der­nis­se bezüg­lich Beweis­pflicht zur Aus­rei­se aus Peru. Dank gra­tis Wlan am Flug­ha­fen konn­ten wir zum Glück Bus­ti­ckets aus dem Land kau­fen und somit unse­re Aus­rei­se bele­gen. Nun war­ten wir am Gate auf unse­ren Flie­ger nach Lima. Dies ist vor­erst unser letz­ter Blog­ein­trag aus Nordamerika.

Bye Bye New York City

Schon bald ist unse­re Zeit in NYC vor­bei. Am Diens­tag flie­gen wir nach Fort Lau­derd­a­le und genies­sen für vier Tage die Son­ne in Flo­ri­da, bevor es wei­ter­geht nach Lima. Die gut zwei Mona­te im «Big Apple» gin­gen viel zu schnell vor­bei. Wir haben viel gese­hen – aber noch längst nicht alles. Des­halb freu­en wir uns jetzt schon auf unse­ren nächs­ten Besuch. Dank unse­ren zwei treu­en Beglei­tern mit zwei Rädern haben wir viel von New York gese­hen, was wir mit der Sub­way alles ver­passt hät­ten. Ob es am East River oder Hud­son ent­lang ging oder quer durch den Cen­tral Park, über viel befah­re­ne Kreu­zun­gen mit unzäh­li­gen Ampeln oder durch klei­ne Gäss­chen im Gegen­ver­kehr. Nach zwei Mona­ten on the Road in die­ser gros­sen Stadt haben wir gemerkt, wie viel ent­spann­ter hier das Ver­hält­nis zwi­schen Velo- und Auto­fah­rern ist. Mehr könnt ihr hier nach­le­sen. Auch zu Fuss haben wir viel unter­nom­men und dabei eini­ge Cafés, Restau­rants und klei­ne Läden ent­deckt. Unse­rer Lieb­lings­bar haben wir dabei meh­re­re Besu­che abge­stat­tet, vor allem am Mon­tag da es dann alle Tapas zum …

Sightseeing und Geocaching mit Ria

Eine Woche Sight­see­ing vom Feins­ten. Die letz­te Woche Stand unter die­sem Mot­to. Ria – die Mut­ter von Jens – war eine Woche zu Besuch. Wir haben ihr ein «Best of New York» zusam­men­ge­stellt. Die­ses Unter­fan­gen war nicht ein­fach, da New York so viel zu bie­ten hat und man so viel sehen kann. Nach­dem wir Ria vom Flug­ha­fen abge­holt haben, sind wir mit der Metro zum Ort gefah­ren, wo sie wohn­te näm­lich Asto­ria, ein süs­ses, fast dörf­li­ches Vier­tel im Nor­den von Queens. Dort hat­te sie ein klei­nes aber sau­be­res Zim­mer via Airbnb gebucht. Nach­dem wir Ihr Gepäck depo­niert haben, gings schon auf Rich­tung Times Squa­re, eine der klas­si­schen Tou­ris­ten­at­trak­tio­nen von New York. Abends ist der Times Squa­re mit dem hell erleuch­te­ten Platz vol­ler Men­schen umso ein­drück­li­cher. Unweit vom Times Squa­re haben wir gleich noch den ers­ten Geo­cache für Ria in Über­see gemacht. Was ist ein Geo­cache? Ein Geo­cache ist in der Regel ein was­ser­dich­ter Behäl­ter, in dem sich ein Log­buch sowie ver­schie­de­ne klei­ne Tausch­ge­gen­stän­de befin­den. Der Besu­cher kann sich in ein Log­buch ein­tra­gen, um sei­ne erfolg­rei­che Suche …

Velo fahren in NYC

Trotz gutem U‑Bahn Netz und Taxis sind wir meist mit dem Fahr­rad unter­wegs. Wir woh­nen in East Har­lem an der 116ten Stras­se in New York. Also rela­tiv im Nor­den. In der Stadt sind die gros­sen Stras­sen 4 bis 5 spu­rig und meist in eine Rich­tung befah­ren. Es gibt meist eine Velo­spur in der nor­ma­len Spur wel­che mit den Autos befah­ren wird. Auf eini­gen Haupt­spu­ren gibts manch­mal geson­der­te Velo­spu­ren. Meist fah­ren wir täg­lich unse­re Rou­te süd­lich zir­ka 12 Kilo­me­ter pro Stre­cke (allein in Man­hat­ten). Wenns nach Brook­lyn geht natür­lich wei­ter. Trotz der rela­tiv gut aus­ge­bau­ten Infra­struk­tur sind die Stras­sen nicht zu ver­glei­chen mit Schwei­zer Stras­sen. Es gibt immer wie­der Schlag­lö­cher und Bau­stel­len. Je nach Spur fährt man Links oder Rechts auf der Stras­se. Alle paar Blocks hat man immer die abbie­gen­den Taxis und Autos. Also eine Rie­sen­stadt mit viel viel Ver­kehr, vie­len Tou­ris­ten, sehr vie­len Fuss­gän­ger­strei­fen und sehr vie­len Ampeln. Das gan­ze tönt erst mal sehr «krass» und «gefähr­lich». Jedoch ist es ganz im Gegen­teil. Man muss sehr bewusst Velo­fah­ren, immer Acht geben. Anfangs muss­ten wir …

Museum of Natural History

Heu­te war das Wet­ter zur Abwechs­lung wie­der mal eher beschei­den: bewölkt, grau, kühl. Des­halb ent­schlos­sen wir uns, nach einem gemüt­li­chen Start in den Mor­gen, den Nach­mit­tag im Muse­um zu ver­brin­gen. Unse­re Wahl fiel auf das Muse­um of Natu­ral Histo­ry – das stand schon län­ger auf unse­rer To-Do-Lis­­te und konn­ten wir bis jetzt noch nicht besu­chen. Mit der Sub­way fuh­ren wir run­ter bis zur 68 Street. Von dort mach­ten wir einen klei­nen Spa­zier­gang durch den Cen­tral Park auf die West Side. Dabei ent­deck­ten wir ein paar schö­ne Wege, die durch dich­tes Grün führ­ten. Man fühl­te sich über­haupt nicht mehr wie in New York. Beim Muse­um ange­kom­men bestaun­ten wir erst mal die Dino­sau­ri­er­ske­let­te, die gleich am Ein­gang stan­den. Dann stell­ten wir uns in die Schlan­ge um unse­re Tickets zu kau­fen. Die emp­foh­le­ne «Spen­de» wäre etwa um die 9$ gewe­sen. Wir waren aber gross­zü­gig – und spen­de­ten 50 Cent, 2mal einen vier­tel Dol­lar. Neben uns bezahl­ten zwei Leu­te 54$. Aber als obach- und arbeits­lo­se Schwei­zer konn­ten wir uns ein­fach nicht mehr leis­ten. Wei­ter gings als ers­tes in die Halle …

Bronx Zoo

Heu­te mach­ten wir uns auf zum Zoo in der Bronx. Das Wet­ter ist son­nig und wir haben ange­neh­me 22 Grad warm. Nach einer halb­stün­di­gen Fahrt mit der Metro Rich­tung Nor­den und einem kur­zem Spa­zier­gang sind wir beim Bronx Zoo ange­kom­men. Statt dem nor­ma­len Ein­tritt von knapp 34 Dol­lar pro Per­son haben wir pro Per­son 1 Dol­lar bezahlt. Denn jeweils am Mitt­woch ist Dona­­ti­on-Tag, das heisst man kann so viel “Spen­den” wie man will. Nach die­ser “gross­zü­gi­gen” Spen­de (2$) haben wir den gros­sen Zoo in Angriff genom­men. Es ist ein wun­der­schön gepfleg­ter “Gar­ten” inmit­ten der Gross­stadt. Eine Oase der Ruhe. Der Zoo beher­bergt über 4300 Tie­re. Eini­ge davon sind in frei­er Wild­bahn schon aus­ge­stor­ben. Es gibt viel zu sehen, Giraf­fen mit Ihren Jung­tie­ren, Griz­z­­ly-Bären, Schnee­leo­par­den, Tiger, Löwen, Affen, Zebras, Schlan­gen, Schild­krö­ten, See­lö­wen usw. Man könn­te die Lis­te fast unend­lich wei­ter­füh­ren. Am inter­es­san­tes­ten war das Rep­­ti­­li­en-Haus. Dort gabs eine rie­sen Men­ge zu sehen. Die Ter­ra­ri­en waren wie klei­ne Such­fens­ter wo man die teil­wei­se gut getarn­ten Tie­re zuerst mal suchen fin­den und ent­de­cken muss­ten. Am bes­ten macht ihr euch …